Nutze die Kraft des Atmens und lerne, loszulassen

Atem- und Entspannungstraining in der Salzgrotte Lichterfelde.

Nüchtern betrachtet ist der Atem ein Gemisch aus Gas und Wasserdampf. Dennoch schreiben ihm die Menschen von jeher eine weitaus größere Bedeutung zu. Nach dem Wortlaut der Bibel haucht Gott Adam und Eva „den Atem des Lebens“ ein. In der Antike sahen die Menschen den Atem im Gleichklang mit Leben, Denken und Inspiration. In vielen Kulturen gilt der Atem als Spiegel der Seele. 

Was der Atem mit uns macht und wie wir ihn erleben, zeigt unsere Alltagssprache: Im Urlaub beschreiben wir Himmel und Strand als „atemberaubend schön“. Verlieren wir auf dem Rückweg kurzfristig unser Smartphone aus den Augen, „stockt uns der Atem“. Kaum wieder im Büro, hetzen wir „atemlos von Termin zu Termin“ und wohlmeinende Menschen empfehlen uns „einmal tief durchzuatmen“. 

Kein Zweifel: Der Atem ist mehr als die Luftmenge, die wir bewegen. Unser Atem reagiert auf unsere Emotionen und zeigt an, wie wir unsere Umwelt erleben. Umso erstaunlicher ist es, wie wenig Aufmerksamkeit er genießt. 

So reagiert unsere Atmung auf Stress 

Auch Stress wirkt sich auf die Atmung aus. Unter seinem Einfluss wird die Atmung schnell und flach und erreicht oft nur noch den oberen Brustkorb. Dadurch steht dem Körper zu wenig Sauerstoff zur Verfügung. 

Ohnehin verengen sich unter Stress unsere Zellen und die Durchblutung wird eingeschränkt. Dies wiederum führt zu vegetativen Störungen und Krankheiten, wie Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, Verspannungen, Bluthochdruck oder Magen- und Darmbeschwerden.

Auf mittlere und lange Sicht schwächt Stress das Immunsystem. Umgekehrt bedeutet das: der Abbau von Stress wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. 

Atem – mehr als Luftholen

Unser Atem spiegelt unsere Emotionen wider. Doch gleiches gilt auch umgekehrt: Mithilfe von Atemübungen können wir unsere Emotionen beeinflussen und Stress abbauen. 

  • Physisch verhilft eine tiefe Bauchatmung dem Körper zu mehr Sauerstoff.
  • Verspannungen lösen sich und der Körper richtet sich auf. 
  • Mithilfe von Atemübungen lässt sich zudem das „Gedankenkarussell“ beruhigen. Innere Ruhe stellt sich ein. 

Schon zwei Übungseinheiten täglich von fünf bis zehn Minuten beeinflussen die körperliche und geistige Befindlichkeit positiv. 

Das Einatmen salzhaltiger Luft verstärkt den Effekt. Gleichzeitig werden die trockenen Atemwege befeuchtet und funktionieren besser. Wird unterstützend die Durchblutung der kleinsten Gefäße gefördert, tritt eine tiefe Entspannung und Regeneration ein. Der Körper erholt sich und wird weniger anfällig für Infekte. Besonders Menschen mit Allergien, Asthma und COPD profitieren davon. 

Atem schöpfen für Heilung, Kräftigung und Entspannung

Ferientage an der See sind wunderschön, doch nicht immer können wir uns frei nehmen. Wie gut, dass wir die wohltuende Wirkung des Meeresklimas direkt vor unserer Haustür nutzen können: Wir treffen uns einfach in der Salzgrotte Lichterfelde zum Atmen und Entspannen.

Während der langen und dunklen Wintertage nutzt Du die Kraft des Atmens, um Deine Leistungsfähigkeit zu stärken. Du lässt die Seele baumeln und atmest den Stress des Alltags weg. Zugleich gewinnst Du an Kraft und Wohlbefinden.